Arbeitsstättenverordnung

Quelle: 

AStV

Stand zum Zeitpunkt der Erfassung:

Fassung vom 04.05.2021

Ausbreitung von Feuer und Rauch innerhalb des Bauwerkes / Brandabschnitte

quasiii-Tabellen_Skizzen_Beschreibungen
3.1. Ausbreitung von Feuer und Rauch innerhalb des Bauwerkes / Brandabschnitte

Name
quasiii-Tabellen_Skizzen_Beschreibungen

Gesetzestext

Gesetzestext

Gesetzestext

undefined

quasiii-Tabellen_Skizzen_Beschreibungen
3.1.1.
3.1.1.
quasiii-Tabellen_Skizzen_Beschreibungen

Für Brandabschnitte in oberirdischen Geschoßen gilt:

Bei Wohnnutzung:

  • Maximale Nettogrundfläche eines Brandabschnittes: -

  • Maximale Längsausdehnung eines Brandabschnittes: 60m

  • Maximale Anzahl von oberirdischen Geschoßen je Brandabschnitt: -

Bei Büronutzung oder büroähnlicher Nutzung:

  • Maximale Nettogrundfläche eines Brandabschnittes: 1600m2

  • Maximale Längsausdehnung eines Brandabschnittes: 60m

  • Maximale Anzahl von oberirdischen Geschoßen je Brandabschnitt: 4

Bei anderer Nutzung (Sofern nicht in Punkt 7 abweichend geregelt):

  • Maximale Nettogrundfläche eines Brandabschnittes: 1600m2

  • Maximale Längsausdehnung eines Brandabschnittes: 60m

  • Maximale Anzahl von oberirdischen Geschoßen je Brandabschnitt: 4

Wohnnutzungen sind von anderen Nutzungen durch brandabschnittsbildende Bauteile zu trennen, wenn die Gesamtfläche aller Nutzungen eine Netto-Grundfläche von 1.200 m2 oder die Gesamtfläche der anderen Nutzungen eine Netto-Grundfläche von 400 m2 überschreitet.

Für Brandabschnitte in oberirdischen Geschoßen gilt:

Bei Wohnnutzung:

  • Maximale Nettogrundfläche eines Brandabschnittes: -

  • Maximale Längsausdehnung eines Brandabschnittes: 60m

  • Maximale Anzahl von oberirdischen Geschoßen je Brandabschnitt: -

Bei Büronutzung oder büroähnlicher Nutzung:

  • Maximale Nettogrundfläche eines Brandabschnittes: 1600m2

  • Maximale Längsausdehnung eines Brandabschnittes: 60m

  • Maximale Anzahl von oberirdischen Geschoßen je Brandabschnitt: 4

Bei anderer Nutzung (Sofern nicht in Punkt 7 abweichend geregelt):

  • Maximale Nettogrundfläche eines Brandabschnittes: 1600m2

  • Maximale Längsausdehnung eines Brandabschnittes: 60m

  • Maximale Anzahl von oberirdischen Geschoßen je Brandabschnitt: 4

Wohnnutzungen sind von anderen Nutzungen durch brandabschnittsbildende Bauteile zu trennen, wenn die Gesamtfläche aller Nutzungen eine Netto-Grundfläche von 1.200 m2 oder die Gesamtfläche der anderen Nutzungen eine Netto-Grundfläche von 400 m2 überschreitet.

quasiii-Tabellen_Skizzen_Beschreibungen
3.1.2.
3.1.2.
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Brandabschnitte in unterirdischen Geschoßen dürfen eine maximale Netto-Grundfläche von 800 m2 nicht überschreiten.

Brandabschnitte in unterirdischen Geschoßen dürfen eine maximale Netto-Grundfläche von 800 m2 nicht überschreiten.

quasiii-Tabellen_Skizzen_Beschreibungen
3.1.3.
3.1.3.
quasiii-Tabellen_Skizzen_Beschreibungen

Brandabschnitte sind durch brandabschnittsbildende Bauteile (z.B. Wände, Decken) gegeneinander abzutrennen. Bei Wänden von Treppenhäusern, die Brandabschnitte begrenzen, gelten abweichend davon die Anforderungen an Wände von Treppenhäusern gemäß Tabelle 2a, 2b bzw. 3 einschließlich der zugehörigen Türen. 


Brandabschnitte sind durch brandabschnittsbildende Bauteile (z.B. Wände, Decken) gegeneinander abzutrennen. Bei Wänden von Treppenhäusern, die Brandabschnitte begrenzen, gelten abweichend davon die Anforderungen an Wände von Treppenhäusern gemäß Tabelle 2a, 2b bzw. 3 einschließlich der zugehörigen Türen. 


quasiii-Tabellen_Skizzen_Beschreibungen
3.1.4.
3.1.4.
quasiii-Tabellen_Skizzen_Beschreibungen

Ist im Brandfall mit einer mechanischen Beanspruchung von brandabschnittsbildenden Wänden zu rechnen (z.B. durch im Brandfall umstürzende Lagerungen), muss zusätzlich zu den Anforderungen der Tabelle 1b auch das „Leistungskriterium M“ erfüllt sein. 


Ist im Brandfall mit einer mechanischen Beanspruchung von brandabschnittsbildenden Wänden zu rechnen (z.B. durch im Brandfall umstürzende Lagerungen), muss zusätzlich zu den Anforderungen der Tabelle 1b auch das „Leistungskriterium M“ erfüllt sein. 


quasiii-Tabellen_Skizzen_Beschreibungen
3.1.5.
3.1.5.
quasiii-Tabellen_Skizzen_Beschreibungen

Brandabschnittsbildende Wände müssen mindestens 15 cm über Dach geführt werden. Sie brauchen nur bis zur Dacheindeckung geführt werden, wenn eine Brandübertragung durch andere Maßnahmen wirksam eingeschränkt wird.

Brandabschnittsbildende Wände müssen mindestens 15 cm über Dach geführt werden. Sie brauchen nur bis zur Dacheindeckung geführt werden, wenn eine Brandübertragung durch andere Maßnahmen wirksam eingeschränkt wird.

quasiii-Tabellen_Skizzen_Beschreibungen
3.1.6.
3.1.6.
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Öffnungen in brandabschnittsbildenden Wänden bzw. Decken müssen Abschlüsse erhalten, die dieselbe Feuerwiderstandsdauer aufweisen, wie die jeweilige brandabschnittsbildende Wand bzw. Decke. Diese sind selbstschließend auszuführen, wenn nicht durch andere Maßnahmen ein Schließen im Brandfall bewirkt wird. Eine Ausführung in EI2 30-C bzw. EI 30 ist zulässig, wenn die Gesamtfläche aller Öffnungen 10 m2 nicht überschreitet. 


Öffnungen in brandabschnittsbildenden Wänden bzw. Decken müssen Abschlüsse erhalten, die dieselbe Feuerwiderstandsdauer aufweisen, wie die jeweilige brandabschnittsbildende Wand bzw. Decke. Diese sind selbstschließend auszuführen, wenn nicht durch andere Maßnahmen ein Schließen im Brandfall bewirkt wird. Eine Ausführung in EI2 30-C bzw. EI 30 ist zulässig, wenn die Gesamtfläche aller Öffnungen 10 m2 nicht überschreitet. 


quasiii-Tabellen_Skizzen_Beschreibungen
3.1.7.
3.1.7.
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Begrenzen Decken übereinander liegende Brandabschnitte, so muss
 

  • a) ein deckenübergreifender Außenwandstreifen von mindestens 1,20 m Höhe in EI 90 vorhanden sein, oder
 

  • b) die brandabschnittsbildende Decke muss mit einem mindestens 80 cm horizontal auskragenden 
 Bauteil gleicher Feuerwiderstandsklasse verlängert werden.
Bei Gebäuden der Gebäudeklasse 5 mit mehr als sechs oberirdischen Geschoßen sind Baustoffe der Klasse A2 zu verwenden; bei Verglasungen ist die Klasse B ausreichend.

Begrenzen Decken übereinander liegende Brandabschnitte, so muss
 

  • a) ein deckenübergreifender Außenwandstreifen von mindestens 1,20 m Höhe in EI 90 vorhanden sein, oder
 

  • b) die brandabschnittsbildende Decke muss mit einem mindestens 80 cm horizontal auskragenden 
 Bauteil gleicher Feuerwiderstandsklasse verlängert werden.
Bei Gebäuden der Gebäudeklasse 5 mit mehr als sechs oberirdischen Geschoßen sind Baustoffe der Klasse A2 zu verwenden; bei Verglasungen ist die Klasse B ausreichend.

quasiii-Tabellen_Skizzen_Beschreibungen
3.1.8.
3.1.8.
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Türen, Tore, Fenster und sonstige Öffnungen in Außenwänden, die an brandabschnittsbildende Wände anschließen, müssen von der Mitte der brandabschnittsbildenden Wand – falls die horizontale Brandübertragung nicht durch gleichwertige Maßnahmen begrenzt werden kann – einen Abstand von mindestens 50 cm haben. Der Abstand solcher Öffnungen voneinander muss bei Gebäuden, deren Außenwände an der brandabschnittsbildenden Wand einen Winkel von weniger als 135 Grad bilden, mindestens 3,00 m betragen. Diese Abstände gelten nicht für den Bereich seitlicher Wandabschlüsse bei Arkaden, Einfahrten, Durchfahrten, Garagentoren, Loggien und dergleichen. 


Türen, Tore, Fenster und sonstige Öffnungen in Außenwänden, die an brandabschnittsbildende Wände anschließen, müssen von der Mitte der brandabschnittsbildenden Wand – falls die horizontale Brandübertragung nicht durch gleichwertige Maßnahmen begrenzt werden kann – einen Abstand von mindestens 50 cm haben. Der Abstand solcher Öffnungen voneinander muss bei Gebäuden, deren Außenwände an der brandabschnittsbildenden Wand einen Winkel von weniger als 135 Grad bilden, mindestens 3,00 m betragen. Diese Abstände gelten nicht für den Bereich seitlicher Wandabschlüsse bei Arkaden, Einfahrten, Durchfahrten, Garagentoren, Loggien und dergleichen. 


quasiii-Tabellen_Skizzen_Beschreibungen
3.1.9.
3.1.9.
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Dachöffnungen sowie Öffnungen in Dachgauben und ähnlichen Dachaufbauten müssen – horizontal gemessen – mindestens 1,00 m von der Mitte der brandabschnittsbildenden Wand entfernt sein. 


Dachöffnungen sowie Öffnungen in Dachgauben und ähnlichen Dachaufbauten müssen – horizontal gemessen – mindestens 1,00 m von der Mitte der brandabschnittsbildenden Wand entfernt sein. 


quasiii-Tabellen_Skizzen_Beschreibungen
3.1.10.
3.1.10.
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Grenzen Dachöffnungen und Glasdächer an einen höheren Gebäudeteil eines anderen Brandabschnittes, müssen diese innerhalb eines Abstandes von 4,00 m so beschaffen sein, dass ein Brandüberschlag wirksam eingeschränkt wird.

Grenzen Dachöffnungen und Glasdächer an einen höheren Gebäudeteil eines anderen Brandabschnittes, müssen diese innerhalb eines Abstandes von 4,00 m so beschaffen sein, dass ein Brandüberschlag wirksam eingeschränkt wird.

Brandabschnitte sind durch brandabschnittsbildende Bauteile (z.B. Wände, Decken) gegeneinander abzutrennen. Bei Wänden von Treppenhäusern, die Brandabschnitte begrenzen, gelten abweichend davon die Anforderungen an Wände von Treppenhäusern gemäß Tabelle 2a, 2b bzw. 3 einschließlich der zugehörigen Türen. 


3.1.3.

3.1.3.

OIB RL 2 2019

Ausbreitung von Feuer und Rauch innerhalb des Bauwerkes / Brandabschnitte

Ausbreitung von Feuer und Rauch innerhalb des Bauwerkes / Brandabschnitte